Interview zu Apple-Schwachstellen in Watson

Interview zu Apple-Schwachstellen in Watson

Donnerstag, 24. Juli 2014

Der Apple-Experte Jonathan Zdziarski hat enthüllt, dass Apple Hintertüren in ihre Betriebssysteme eingebaut haben. Diese würden zumindest teilweise die Sicherheitsbemühungen des Konzerns nutzlos machen.

Die Schweizer Online-Zeitung Watson hat im Zuge ihrer Recherche Stefan Friedli zu den sicherheitstechnischen Aspekten der Backdoors befragt. Sie würden es erlauben, weitreichende forensische Daten von jedem Apple-Gerät zu erhalten, sagt er. Das ginge auch ohne Verschlüsselung. Das sei vor allem für Unternehmen problematisc, da die Geräte im laufenden Betrieb verwundbarer seien als im Off-Zustand. Die Sicherheitssperre sei einfacher zu umgehen.

Apple hat in einem Statement erklärt, dass es sich bei den Hintertüren um Diagnose-Tools handle. Im selben Atemzug erwähnt der Konzern auch, dass sie mit keiner Regierungsbehörde zusammenarbeite, was aber laut dem Watson-Artikel wenig glaubwürdig sei.

Stefan Friedli

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