Konferenzen November 2011

Konferenzen November 2011

Lesezeit: 5 Minuten

Auch im November war die scip AG viel unterwegs: Sowohl an der etablierten SOURCE Barcelona wie auch an der SecurityZone in Cali, der ersten Sicherheitskonferenz in Kolumbien überhaupt, war Stefan Friedli als Speaker präsent.

SOURCE Barcelona

SOURCE Barcelona im katalonischen Kunstmuseum

Die Konferenzserie SOURCE hat sich innerhalb der letzten Jahre einen guten Namen gemacht. Organisiert von Stacy Thayer und Veracode-Gründer Christien Rioux präsentiert die bewusst kleingehaltene Konferenz seit Jahren einen hervorragenden Mix aus interessantem Infosec-Business Content und ausgezeichnetem technischen Inhalt. Zum wiederholten Mal war auch Stefan Friedli der scip AG auf dem Speaker Lineup vertreten und präsentierte eine aktualisierte Version seines Talks “How not to do a penetration test”.

Stefan Friedli - scip AG an der SOURCE Barcelona 2011

Joshua Corman von Akamai referierte über Anonymous und den Umgang mit dieser relativ neuen, schwer greifbaren Macht im digitalen Raum. Ryan Jones von Trustwave sprach derweil über Security Convergence und empfahl, Sicherheit als gesamtheitliches Element zu betrachten, sei es nun in physischer oder digitaler Form. Ian Amit präsentierte eine aktualisierte Version seines überaus beliebten Data Exfiltration Talks und Chris Nickerson zog bedrohlich akkurate Parallelen zwischen spanischer Kriegsgeschichte und aktuellen Infosec Themen.

Zum ersten Mal wurde auch ein komplett spanischer Track am ersten Tag präsentiert, der die lokale Industrie und Community fördern und stimulieren sollte. Auch hier konnten offensichtlich gute Speaker und solide Besucherzahlen realisiert werden, was gesamthaft als Erfolg gewertet werden darf.

Wie in den vorhergehenden Jahren war die SOURCE Barcelona ein absolut lohnenswertes Ereignis. Der Mix aus Business und Technologie macht die Konferenz relevant für eine breite Zielgruppe ohne dabei den Fokus zu verlieren. Wir hoffen, auch bei kommenden Editionen eine Rolle spielen zu dürfen.

SecZone Cali, Kolumbien

Cali, Kolumbien

Die meisten unserer Mitarbeiter sind sich Reisen zu Konferenzen mittlerweile gewohnt. Das liegt primär daran, dass die meisten Konferenzen in Europe oder den USA stattfinden, mit einigen Abstechern in den asiatischen und arabischen Raum. Dass wir eine Einladung nach Kolumbien erhalten, ist da dann doch eher speziell.

Tatsächlich handelt es sich bei der SecZone um die erste internationale Sicherheitskonferenz in Kolumbien überhaupt. Während die Reaktionen bei anderen Konferenzen oft enthusiastisch ausfallen, so wurde uns im Vorfeld oft angeraten doch lieber niemanden ins angeblich gefährliche Kolumbien zu schicken. Ein Ratschlag, den wir nach ausführlicher Recherche ignorierten.

Nach einer knapp 24-stündigen Odyssee von Zürich nach Madrid nach Bogota endlich nach Cali im Südwesten des Landes beim Hotel angekommen stellte sich schnell heraus dass unsere Entscheidung richtig war: Überaus freundlich und kompetent wurden die Speaker des Events behandelt. Der generellen Tatsache zum Trotz, dass Cali vermutlich unsicherer ist als Zürich, wurden wir während des gesamten Aufenthaltes enorm zuvorkommend behandelt – trotz komplett fehlender Spanischkenntnisse und Stefans Haarfarbe, die in Südamerika eher als auffällig zu betrachten ist.

Medieninterviews Cali, Kolumbien

Das Event erregte in Kolumbien grosse Medienaufmerksamkeit und mehrere TV Teams sowie unzählige Zeitungsreporter waren mehr oder minder konstant vor Ort und versuchten Interviews der Speaker zu bekommen. Auch die Teilnehmerzahl konnte überzeugen: Die beiden Tracks (jeweils mit 250 Plätzen) waren zu jedem Zeitpunkt gut belegt und die bereitgestellten Videostreams zählten insgesamt 2800 Verbindungen. Wir werden die Videos an dieser Stelle verlinken, sobald diese verfügbar sind.

Nach einer Woche bei warmen 20-30°C, einigen Sightseeing Touren (mit konstantem Polizeischutz – reine Formsache natürlich…) und der obligaten DirtySec Party ging es dann auch schon wieder zurück in die (deutlich kühlere) Schweiz. Die Frage, ob wir wieder einen Speaker nach Kolumbien schicken würden, können wir währenddessen guten Gewissens mit einem “¡Si, claro!” beantworten.

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